Menschen

ARND HEUWINKEL (Künstlerische Leitung „Der Schatz von Upflamör“)

Heuwinkel, in NRW geboren, absolvierte 2001 das Studium der angewandten Theaterwissenschaften an der Universität Hildesheim. Nach seinem ersten Engagement als Schauspieler am Volkstheater Rostock wurde er Mitglied der freien, niedersächsischen Theaterformation ASPIK (www.theateraspik.de). Er produzierte mit der Performance-Gruppe Gob Squad und war neben einem Festengagement am Stadttheater Hildesheim als Gast am Schauspielhaus Hamburg, dem St. Pauli-Theater Hamburg, dem Staatstheater Darmstadt und dem Staatstheater Stuttgart engagiert.

Arnd Heuwinkel (Foto: Andreas Hartmann)

Eine langjährige Erfahrung als Theaterpädagoge führte ihn mit Auftragsproduktionen an das Stadttheater Freiburg, das Staatstheater Dresden, das Kleistforum Frankfurt Oder und 2016 an das Staatstheater Hannover. Heuwinkel arbeitet häufig in ländlich geprägten Gegenden, u. a. als Autor und Regisseur für (www.forumheersum.de) und das „Theater in den Bergen“ im Südschwarzwald, das er gemeinsam mit Antonia Tittel gegründet hat.

ANTONIA TITTEL (Bühne und Kostüme „Der Schatz von Upflamör“)

Tittel, geboren in Schopfheim (Baden Württemberg), besuchte von 2003 bis 2007 die Schauspielschule Freiburg und studierte anschließend Kulturwissenschaft und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim. Zunächst produzierte sie als Schauspielerin und Performerin für das Theater Karo Acht, Theater Fata Morgana, Machina Ex, Fräulein Wunder AG sowie für die Stadttheater Freiburg und Hildesheim. Sie arbeitet als Schauspielerin und Kostümbildnerin für das Forum für Kunst und Kultur in Heersum und das „Theater in den Bergen“, das sie 2011 gemeinsam mit Arnd Heuwinkel gründete.

TILMAN NEUFFER (Künstlerische Leitung „Über die Dörfer – alb: hören“)

Nach dem Studium der Germanistik und Geschichte in Freiburg im Breisgau arbeitete Tilman Neuffer als Dramaturg an Stadt-und Staatstheatern u. a. in Köln, Kassel und Bonn. Daneben machte er diverse Regiearbeiten, vor allem in der Freien Szene. Von 2003 bis 2016 war er als Dramaturg am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Schauspiel Essen, am Theater Freiburg und am Nationaltheater Mannheim engagiert. Zusammenarbeit mit Hans HS Winkler beim Steierischen Herbst 2004 und für „Unternehmen Volksbaustelle“, Karlsruhe 2011.

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HANS HS WINKLER (Künstlerische Leitung „Über die Dörfer – alb: hören“)

Seit 1984 realisiert Hans HS Winkler Ausstellungen, Interventionen und Aktionen im, öffentlichen Raum. Wie die „Flucht des Ötzi“ (Eurac, Museion, Bozen, 2008), „granizza“ (Dialog Loci, Kostryzn, 2004) oder „un incidente in gondola“ (Nuova Icona, Venedig, 2002). In Kooperation mit Tilman Neuffer wurden die Projekte “Unternehmen Volksbaustelle”, Karlsruhe 2011 und “Im Gesaeuse” im Rahmen des Steirischen Herbstes in Graz durchgeführt. HS Winkler kuratierte Ausstellungen wie „legal/ Illegal“ in der NGBK Berlin oder „looking for mushrooms“ im Museum Ludwig in Köln. Zwischen 2005 und 2008 publizierte er die „walking newspaper“ in Istanbul, Johannesburg, New York, Havanna, Bonn oder San Francisco. Winkler lebt in Berlin und New York.

MICHA KRANIXFELD (Künstlerische Leitung (im Verschwinden erscheint es))

Micha Kranixfeld (*1988) studierte Kulturwissen­schaften und ästhetische Praxis in Hildes­

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Micha Kranixfeld

heim sowie Urban Design in Hamburg und Utrecht. Er ist Gründungsmitglied von Syndikat Gefährliche Liebschaften, Gast-Performer für die Frl. Wunder AG und hat eine Reihe studentischer Festivals mitorganisiert (u.a. transeuropa2012). Er beschäftigt sich mit Formaten des öffentlichen Nachdenkens und organisiert Diskurs-Programme und Konferenzen in experimentellen Formaten, u.a. an der HafenCity Universität Hamburg und der FH Dortmund. Er war resident researcher bei Tokyo Won­der Site (Japan, Tokio 2016) und Stipendiat im Pro­gramm Shared Spaces des internationalen Festivals Theaterformen (Hannover 2013).

SUSANNE SCHUSTER (Künstlerische Leitung (im Verschwinden erscheint es))

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Susanne Schuster

Susanne Schuster (*1990) studierte„Dramaturgie“ in Leipzig und „Inszenierung der Künste und der Medien“ in Hildesheim. Nach mehreren Dramaturgieassistenzen, u.a. am Deutschen Theater Berlin und am Thalia Theater Hamburg, war sie für das HAU Hebbel am Ufer Berlin als Produktionsleitung für das 100° Berlin Festival 2015 tätig. Mit einer künstlerisch-wissenschaftlichen Doppelperspektive erforscht sie Gamifizierung und Immersion als Partizipationsstrategien in Performances. Daher interessiert sie sich in ihrer Arbeit als Dramaturgin und Produktionsleitung insbesondere für Projekte an der Schnittstelle von Theater und Digitalkultur, die Gestaltung von interaktiven Erfahrungsräumen, sowie die Entwicklung von experimentellen Festival- und Diskursformaten.

FELIX WORPENBERG (Künstlerische Leitung (im Verschwinden erscheint es))

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Felix Worpenberg

Felix Worpenberg wurde 1987 geboren und studierte in Hildesheim Kulturwissenschaften mit den Schwerpunkten Theater und Performance (M.A. und B.A.). Während des Studiums arbeitete er u.a. für die kanadische Performance-Gruppe Mammalian Diving Reflex in Kanada und war Co-Kurator und -Organisator des Festival für performative Künste transeuropa2015 in Hildesheim. Er ist vor allem in kollaborativen Arbeitszusammenhängen tätig: Neben der Residenz im Rahmen von TRAFO erarbeitet er als Mitglied der freien Gruppe Dittrich Frydetzki / Dreit / Flegel / Froelicher / Grief / Melzer / Worpenberg seit 2013 eigene Theaterperformances, die u.a. am HAU Berlin, Schwankhalle Bremen oder Treibstoff Theatertage Basel gezeigt wurden.

JEFFREY DÖRING (Dramaturg, Künstlerische Leitung „Paradiesische Zeiten“)

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Jeffrey Döring

Jeffrey Döring, Jahrgang 1991, studierte von 2010 bis 2013 Theaterwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der FU Berlin. Während dieser Zeit gründete und leitete er seine erste eigene Theatergruppe. Es folgte ein Masterstudium Dramaturgie an der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg, wo er mit Studierenden der Filmakademie Baden-Württemberg zusammenarbeitete.
Seine Arbeiten bewegen sich zwischen medialer Installation und gamifizierter Performance und wurden u.a. bei den RAUMWELTEN in Ludwigsburg, den Nibelungen-Festspielen Worms, dem Festival Premières in Karlsruhe und am Theater Rampe in Stuttgart präsentiert. Er ist Vorstand des Vereins Goldstaub e.V., mit dem er zuletzt die Gehörlosenoper „Rat Krespel“ umsetzte. 2017 bekam er das Marie-Zimmermann-Stipendium für Dramaturgie verliehen.

SVEN HARTLEP (Regisseur, Künstlerische Leitung „Paradiesische Zeiten“)

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Sven Hartlep

Sven Hartlep, 1981 in Leipzig geboren, arbeitete als Innenrequisiteur, Szenenbildner, Regie- und Produktionsassistent bei Film und Fernsehen und absolvierte eine Diplomstudium der Schauspielkunst in Berlin. Er gründete die Künstlergruppe „cinéma des étoiles“ in Berlin, setzte eigene Theater-, Film-, Hörspiel- und Musikprojekte um und war als Theaterschauspieler engagiert. Von 2011 bis 2015 studierte er Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und der Filmakademie Baden-Württemberg. Er assistierte Christina Friedrich, Bernd Freytag und Tobias Rausch und war auch außerhalb Deutschlands, u.a. in Schweden, Polen, Tschechien und Ungarn, tätig. Seit 2014 arbeitet er vermehrt dokumentarisch.

NILS MALTEN (Schauspieler, Co-Leitung „Paradiesische Zeiten“)

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Nils Malten

Nils Malten ist 1985 in Hamburg geboren und absolvierte sein Schauspielstudium an der ADK Ludwigsburg. Während und nach dem Studium spielte er in Produktionen am Staatstheater Karlsruhe, der Berliner Schaubühne, der Hamburgischen Staatsoper und am Theater der Stadt Stendal. Außerdem arbeitet Nils Malten auch erfolgreich im Bereich Film/Fernsehen und konnte neben zahlreichen Kurzfilmen u.a. mit Christian Wagner, Kai Wessel und Steven Spielberg drehen.

HANNAH EBENAU (Studentin Bühnen- und Kostümbild, Mitarbeit „Paradiesische Zeiten“)

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Hannah Ebenau

Hanna Ebenau, geboren 1989 in Karlsruhe, studierte nach dem Abitur Kunstgeschichte und Geschichte in Kassel. Es folgten mehrere Hospitanzen am Schauspiel Stuttgart und am Staatstheater Kassel. Von 2011 bis 2014 studierte sie Bühnen- und Kostümbild an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und verwirklichte parallel verschiedene Theater- und Filmprojekte an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 2015 absolviert sie ein Studium an der HfBK Dresden, das sie voraussichtlich 2017 mit dem Diplom abschließen wird.

MAJA DAS GUPTA  (Autorin)

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Maja Das Gupta (Foto: Joa van Overstraaten)

Maja Das Gupta wurde in München geboren und lebt zurzeit in Berlin. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig (Dramatik und Prosa) und an der Ludwig-Maximilians-Universität in München (Neuere Deutsche Literatur) und ist als freie Autorin, Dramaturgin und Theaterpädagogin sowohl in der Freien Szene als auch an Stadt- und Staatstheatern tätig. Ihre Stücke waren zum Berliner Stückemarkt, dem 2. Wochenende der Jungen Dramatik an den Münchner Kammerspielen, den Schillertagen Mannheim und den Autorentagen des Wiener Burgtheaters eingeladen.

Maja Das Gupta wird in der Spielzeit 16/17 dreimal vier Wochen auf der Alb unterwegs sein, „Albkulturen“ erforschen, Schreibworkshops anbieten und ihre Eindrücke und Erfahrungen hier im Blog teilen.

TOBIAS RAUSCH (Autor und Regisseur, Künstlerische Leitung „Video-Hike Winterlingen“)

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Tobias Rausch

Tobias Rausch, geboren 1972, studierte Philosophie, Biologie und Literaturwissenschaften in Freiburg und Berlin und arbeitet seit 2001 als freier Regisseur und Autor, u. a. an zahlreichen Stadttheatern in ganz Deutschland. Von 2001 bis 2015 war er Mitglied der Theater- und Performancekollektivs lunatiks produktion.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Projekten, bei denen der Stücktext aus Recherchen entsteht.
Tobias Rausch erhielt für seine Arbeit diverse Auszeichnungen (u.a. den Otto-Kasten-Preis der deutschen Intendanten 2012 und eine Nominierung als Nachwuchskünstler des Jahres 2010 in der Kritikerumfrage von „Theater heute“). Seine Inzenierungen wurden zu renommierten Festivals (u.a. Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin, Bürgerbühnenfestival Dresden) eingeladen.
Als Dozent lehrt Tobias Rausch regelmäßig an (Kunst-)Hochschulen in Zürich, Braunschweig und Bremen. Er war Mitglied des RADAR.Instituts für Performative Recherche und kuratierte 2015 zusammen mit Ruth Feindl die 1. Berliner Recherchetheatertage am Deutschen Theater Berlin.

 

 

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